Tag 16 Mi, 19.06.19

Die heutige Strecke von 360km von Carcassonne bis Alès durch die Cevennen, den südöstlichsten Teil des französischen Zentralmassivs haben wir bei herrlichem Sommerwetter in wunderbarer Natur genossen. Leider hat das Navigationssystem versagt und deshalb haben wir uns verfahren und die Tour um 50km gekürzt. Am Abend kommen wir in unserer Unterkunft im B&B an, besorgen uns Bier und Wein aus einer mobilen Pizerria und machen ein Picknick vorm Haus.

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Tag 15 Die, 18.06.1

Heute sind wir zu Fuß unterwegs auf Erkundungstour durch die Cité von Carcassonne. Gestern Abend hatten ja Museen, Kathedrale und Shops bereits geschlossen, diese sind also heute unser Ziel, einfach so durch die alte Stadtanlage schlendern, shoppen und Urlaub geniessen.

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Tag 14 Mo, 17.06.19

Schade, heute fahren wir den letzten 2.000 Meter-Pass in den Pyrenäenausläufern über den Col d’Pailhères. Danach kommen wir dann wieder vorwiegend durchs flache Land. Heute und morgen sind wir aber erst mal in Carcassonne und folgen den Spuren der Katharer.

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Tag 13 So, 16.06.19

Heute wurde uns vom Wetterdienst herrliches Sommerwetter versprochen. Endlich kein Regen oder Nebel mehr. Wir fahren heute von Frankreich wieder nach Spanien und dann durch Andorra, bis wir letztendlich wieder in Frankreich sind. Ich kämpfe mit Husten, mit jeder Stunde in Sonne und Wärme geht es mir dann aber besser. In Andorra sitzen wir bei Kaffee und Kuchen und mir drängt sich der Gedanke auf, dass Andorra ein einziges riesiges Skigebiet ist, in dem im Sommer ein wenig Ruhe eingekehrt ist.

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Tag 12 Sa, 15.06.19

Heute morgen bin ich mit Halsschmerzen aufgewacht. Und am Himmel sieht es wolkig und neblig aus, aber noch trocken. Deshalb fahren wir heute in zwei Gruppen, Matthias, Daniela, Thomas und Viola fahren die Route von 300km wie geplant, Micha und ich kürzen und haben dann „nur“ 245km bis zum nächsten Quartier in Bagneres-de-Luchon. Anfangs gelingen mir noch Fotos, später im Nebel über den Pässen ist es unmöglich. Es sind sehr viele Radfahrer auf den Passabfahrten unterwegs, über den Col de Aubisque, Col du Portalet, Col d‘ Aspin, Col de Peyresourde. Dieser gilt als Pyrenäenklassiker der Tour de France, von denen er nur der östlichste derer ist, die wie auf einer Perlenschnur aufgereiht liegen. Am Abend essen wir im Hotel das 3-Gänge-Menü.

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Tag 11 Fr, 14.06.19

Ein Ruhetag! So geplant und so verwirklicht. Wir schlafen lange und sitzen um 10Uhr immer noch beim Frühstück. Danach steht einem Bummel durch die Altstadt von Jaca nichts entgegen. Jaca hat gerade einmal 12800 Einwohner, eine romanische Kathedrale und die Zitadelle „Castillo de San Pedro“.

Am Abend sitzen wir zum Picknick vor der Gebirgskulisse.

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Tag 10 Do, 13.06.19

Wir haben geschlafen wie die Toten, nachdem wir endlich um Mitternacht ins Bett gekommen sind. Heute werden wir die landschaftlich schöne Strecke über die Landesgrenze zwischen Frankreich und Spanien fahren, in den „Pyrénées-Atlantiques“, mehrfach rüber und nüber. In diesem Gebiet mangelt es nicht an Serpentinen und der Verkehr fliesst auch nur spärlich. Natürlich standen zahlreich Rinder, Esel, Pferde und Schafe auf der Strasse. Im Jahr 2013 gab es in diesem Gebiet verheerende Überschwemmungen, wie in Wikipedia zu nachzulesen ist.

Am Abend kommen wir in Jaca, in Spanien an und sitzen satt und zufrieden in der Pizzeria vorm Hotel.

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Tag 9 Mi, 12.06.19

Wir haben in Vic-sur-Cère übernachtet, ein höchst herrschaftliches Anwesen mit einem wunderschön gepflegten Garten drumherum. Leider hat es am Morgen schon wieder geregnet, so dass ich nicht, wie vorgehabt, im Garten lustwandeln konnte. Heute müssen wir wieder etwa knapp 500km Strecke bewältigen, um endlich in die Pyrenäen zu kommen. Etwa auf der Hälfte der Strecke hat hat Micha festgestellt, dass der Motor von Matthias‘ Africa Twin verölt ist. Naheliegend war, den Fehler in der Dichtung des Ventildeckels zu vermuten. Da der Ölaustritt zunehmend stärker wurde, wurde ein Werkstattbesuch unumgänglich. Dies bedeutete einen Umweg von fast 100km, so dass wir ab diesem Zeitpunkt getrennte Wege fuhren. Gegen 16Uhr in der Honda-Werkstatt eingetroffen, wurde von der dortigen Crew alles versucht, den Fehler möglichst noch am gleichen Tag zu beheben. Da stellte sich heraus, dass ein defekter Schlauch die Ursache für die Probleme war. Die Honda-Werkstatt hat uns somit den Tag gerettet. Inzwischen bin ich mit Thomas und Viola allein nach Licq-Atherey, unserer heutigen Unterkunft, gefahren. Während wir beim 3-Gänge-Menu auf Französisch, Englisch und Deutsch mit Kellnerin und anderen Gästen kommunizierten, warteten wir und erzählten uns Geschichten aus unserer Jugend. Um 21:30Uhr trafen die Anderen ein und wir tranken noch ein Bier gemeinsam auf den glücklichen Ausgang des Tages.

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Tag 8 Die, 11.06.19

Bevor wir heute zu sechst in Richtung der Pyrenäen losfahren, müssen wir erst Auto und Anhänger von Thomas für die nächsten 14Tage preiswert und sicher unterbringen. Das ist in einem Urlaubsort wie Chamonix eine schwierige Aufgabe, aber um 10Uhr ist es geschafft und wir können starten. Leider regnet es heute vorwiegend, manchmal ist es eine halbe Stunde trocken, dann wieder regnet es in Strömen. Wir müssen heute 500km schaffen, haben wir doch in der Auvergne ein Hotel vorgebucht. Mit einem Tankstop und einer Kaffee-Kuchen-Pause schaffen wir es wirklich, um 20Uhr am Hotel einzuchecken. Das war heute ein typischer „StreckenÜberbrückungsMarathon“, nun sind wir unserem Ziel in Vic-sur-Cère, den Pyrenäen, nur noch einen Fahrtag entfernt.

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Tag 7 Mo, 10.06.10

Heute haben wir einen Pausentag am Mont Blanc eingeplant. Wir warten darauf, dass Micha aus England von der Isle of Man zu uns stösst, damit wir dann gemeinsam zu sechst weiter in Richtung Süden fahren. Vormittags ist es noch trocken, aber sehr neblig, so dass aus dem ursprünglichen Plan, mit der Seilbahn zum Mont Blanc hochzufahren, nichts wird, man hat einfach keine Sicht. Die anderen vier machen sich auf eine Schneewanderung, ich relaxe im Hotel. Gegen 16Uhr klingelt Micha an, er steht auf dem Parkplatz, gerade noch vor dem grossen Regen.

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