Quer durch Heide und Börde

Nun ist es an der Zeit, sich zu verabschieden. Alle drei wollen wir in andere Richtungen. Gudrun trifft ihren Mann in Hitzacker, Katharina fährt geradewegs nach Hause ins Mansfelder Land und ich mache noch eine Zwischenübernachtung in Magdeburg bei Reiner und Marita, ehe ich am Sonnabend zur Schuleinführung von Felix nach Falkensee aufbreche. Die Fahrt von Zeven (nordöstlich von Bremen) durch die Heide bei Bispingen/Soltau ist unspektakulär, bis ich bei Oebisfelde in ein Gewitter mit Starkregen fahre. Der Blitz kommt vollkommen überraschend, direkt im Sichtfeld vor der Windschutzscheibe zieht er sich bis zum Boden. Ist vielleicht noch ein paar Kilometer entfernt. Durch den Sturm kann ich keine Haltemöglichkeit finden, so mitten auf der Landstrasse. Vorsichtig fahre ich weiter, glücklicherweise bleibt es der einzige Blitz und nach 10 min bin ich durch das Gebiet durch und der Regen hört auf. Auch die Magdeburger Börde kann schön sein, wenn das Wetter stimmt. Um 15:30 Uhr bin ich bei Reiner.

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Stippvisite an der Nordseeküste

Wir brechen wieder auf. Diesmal in nördlicher Richtung zur See. Aber zuvor legen wir einen Fotostopp bei der Meyer-Werft in Papenburg ein. Vor kurzem wurde hier ein neues Kreuzfahrtschiff zu Wasser gelassen und man ist gerade beim „Innenausbau“. Die AIDAcosma wird wohl vielleicht noch im August fertig zum Auslaufen sein. Von der Meyer-Werft geht es weiter zur Nordsee. In Schweindorf schauen wir uns die Klaashensche Mühle an. Später sitzen wir in Ostbendse am Deich und schauen der beginnenden Ebbe zu. Als wir zuvor am Bensersiel gehalten hatten und an den Strand wollten, sollten wir dort Eintritt zahlen. Ich war geplättet. Vom Norden schlängeln wir uns südwärts zur Weserfähre bei Sandstedt durch und dann weiter bis Zeven. Heute haben wir Katharina wieder verloren oder sie wollte verlorengehen. Jedenfalls war sie plötzlich weg und auch nicht aufzufinden, als ich zurückfuhr, um sie zu suchen. Hinterher erzählte sie uns, dass sie auf eigene Faust abbog, um Autobahn zu fahren. 15 km vor der Weserfähre fährt Katharina an uns vorbei, sieht uns aber nicht, ist auf dem Weg zum Wesertunnel etwas weiter nördlich. Die Autobahn hat sie nicht gefunden. Gegen 17:30 Uhr kommen wir an der Pension an, von Katharina keine Spur. 18:30 trudelt sie ein und wir machen und auf die Suche nach einem Restaurant.

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Noch eine Tour durch die Provinz Groningen

Auch heute sind wir wieder mit Fokje verabredet, auf dem Campingplatz in Grolloo. Pünktlich viertel Zehn starten wir auf die 60km Anfahrt. Auf dem Campingplatz sind alle schon beim Vorbereiten auf die Ausfahrt. Da die Ralley nicht stattfinden darf, fahren wir die Strecke nur an den Standorten der Aufgaben ab. Zum Schluss ist es eine sehr schöne Strecke von 90 km, dazu kommen An- und Abfahrt von insgesamt 110 km.

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In der Provinz Groningen unterwegs

Heute sind wir mit unserer niederländischen Freundin Fokje verabredet. Sie zeltet in Grolloo mit den anderen Frauen, welche zur WIMA angemeldet waren und trotz Absage angereist sind. 20 km hinter der deutsch-niederländischen Grenze treffen wir uns im Museumscafe in Onstwedde. Fokje hat eine schöne Tour vorbereitet und zeigt uns ihre Heimat. Später lerne ich auch ihren Mann Evert bei ihr zu Hause in Harkstede kennen. Wir schwatzen viel und fahren noch zum Abendessen in Stadskanaal. Als ich aus dem Lokal auf die Straße treten will, laufe ich voll karacho an die Glastür. An der Stirn eine grosse Beule, aber Brille noch heil. 19:30 Uhr verabschieden wir uns voneinander und fahren noch 35 km bis Rhede zurück. Es war ein erlebnisreicher relaxter Tag zusammen mit wunderbaren Frauen.

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Moin, Moin

So werden wir begrüsst, als wir in Rhede im Hotel ankommen. Zuvor haben wir 200km Bundesstrasse hinter uns gebracht, wobei wir Katharina verloren haben. Aber der Reihe nach. Kleine Strassen sind für Katharina und Gudrun nicht passend, für die Harley zu schmal und man fährt halt zu lange bis der Popo weh tut. Also habe ich Fernverkehrsstrassen versprochen und die gab es heute auch. Da rast man mit ca. 70km/h durch die Landschaft und versucht, die vielen LKW zu überholen, damit kurzzeitig auch mal 100km/h möglich sind. Bis man hinter dem nächsten LKW hängt. Nördlichvon Cloppenburg wollen wir auf 10Uhr von der 72 in nordwestlichlicher Richtung auf der 72 weiterfahren, müssen aber eine Abfahrt von der Autostrasse nehmen. Gerade, als ich den Blinker rechts gesetzt habe, sehe ich, wie Katharina hinter mir nach links ausschehrt, mich überholt und dann auch den vor mir fahrenden LKW. Weg ist sie und uns bleibt nichts übrig, als weiter rechts abzufahren. Wir warten auf sie, dann meldet sie sich per whatsapp und bittet um die Hoteladresse. Ihre Ungeduld ist mit ihr durchgegangen und mit dem Bruch der eisernen Regel, niemals den Guide zu überholen, fand sie sich mit einem Male ohne Gruppe auf der Autostrasse wieder. Also führe ich nun uns zwei ans Ziel, während Katharina sich allein durchschlagen muss. Um 16Uhr rollen wir am Hotel Vosse-Schepers in Rhede vor, Katharina ist eine halbe Stunde später da. Und um eine Erfahrung reicher. Dafür sind wir heute Abend zum Glas Grauburgunder eingeladen. Heute Abend habe ich den leckersten Buntbarsch ever gegessen.

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Rundherum und Mittenrein

Heute soll unsere Motorradrunde einmal um das Steinhuder Meer führen. Es ist Sonntag und wir frühstücken spät. Erst gegen 11Uhr stehen wir abfahrbereit an unseren Motorrädern. Trotz Sonne ist es noch ein wenig kühl. Erster Stopp soll der Badestrand Weisse Düne in Mardorf an der Nordseite sein. Als wir dort ankommen, nehmen wir unsere Badesachen und ziehen los zum Strand. Leider ist der Wind wirklich recht frisch bei 22 Grad, eher noch nicht das Wetter zum Baden. Wir laufen weiter zum Surferstrand und schauen dem Geschehen zu. Als wir endlich wieder auf die Maschinen steigen, sind schon 2 Stunden vergangen. Auf der Südseite des Steinhuder Meeres gibt es in Steinhude eine Badeinsel und endlich stürzen wir uns noch bei Sonnenschein mittenrein in die Fluten. Als ich die Begrenzung der Badestelle erreich, geht mir das Wasser gerade bis zur Brust. Das Steinhuder Meer ist eher ein flacher See. Da sehen wir am gegenüberliegenden Ufer Regen aufziehen und der Wind frischt schnell auf. Also hurtig wieder angezogen und zu den Motorrädern zurück. Um 17Uhr sind wir wieder am Hotel. Duschen, Abendessen, ein Getränk im Foyer, dann fallen wir 22Uhr ins Bett.

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Fast bis zum Steinhuder Meer

Wir starten um 11 Uhr in Ahlsdorf bei Eisleben und fahren nordwärts zur B6. Ich fahre vorn, hinter mir Gudrun mit einer Harley Davidson, am Ende folgt Katharina mit ihrer BMW F650CS. Gleich am Anfang verliere ich beide Mädels, Katharina hat ihre Seitenabdeckung der BMW verloren und fährt zurück, diese zu suchen. Inzwischen ist aber schon ein Auto drübergefahren, die Abdeckung ist Schrott. Gut, dann eben ohne. Es ist sehr stürmisch. Bis Goslar können wir bei 120 kmh schön Strecke machen, ab da geht es über kleine Strassen langsamer voran. Wir kommen trocken durch, nach 250km sind wir um 16:30 Uhr in Bad Nenndorf im Hotel. Heute essen wir beim Italiener. Nach einem Spaziergang durch den Kurort mit musikalischer Unterhaltung wollen wir ins Bett.

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Was machen wir aus der WIMA-Ralley?

Für die erste Augustwoche 2021 hatten die WIMA-Frauen aus den Niederlanden ein einwöchiges internationales Treffen für ihre Mitgliedsfrauen aus Europa geplant. Aber wie schon 2020 hat Corona den Veranstalterinnen einen Strich durch die Rechnung gemacht, nur 3 Wochen vor Start musste alles abgesagt werden. Und wir hatten uns schon so darauf gefreut. Kurzerhand haben Katharina und ich beschlossen, trotzdem gemeinsam mit den Motorrädern zu fahren. Auch Gudrun wird mit von der Partie sein und wenn wir in Norddeutschland sind, wollen wir uns mit Fokje aus den Niederlanden in Grenznähe treffen und gemeinsam Motorrad fahren. Bei bestem Wetter bin ich also am gestrigen Freitag von Freital aus Richtung Harz gestartet. Die Hälfte der Strecke fahre ich auf kleinen Landstraßen bis zum Störmthaler See bei Leipzig. Anfangs ging es recht zäh, da auf der Autobahn westlich von Dresden viel gebaut wird, durch den Stau sind viele Autos auf die umliegenden kleineren Straßen ausgewichen. Nach einem Stopp am See schwenke ich auf die Autobahn und umfahre Leipzig im Süden. Hier prägen vorwiegend Windräder und Hochspannungsmasten meinen Blick in die Ferne. Es ist recht windig, aber ich fahre wie immer vorsichtig. Nach einer Stunde bin ich in Eisleben und fahre an die Tanke ran, seit 20 Kilometern bin ich durch ein kleines gelbes Licht im Display leicht unruhig. Pünklich 17 Uhr brumme ich bei Katharina hinten über den Feldweg in den Garten, wo sie schon wartend neben ihrer neuen Gebrauchten steht. Nun aber erst mal einen Kaffee, dann ab in den Pool, ehe wir den Abend bei weiteren Planungen ausklingen lassen.

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Die Karte der Deutschlandtour

Meinem Bild sind Kartendaten von OpenStreetMap hinterlegt.

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Wieder Daheim

Als wir aus der Fränkischen Schweiz in den Thüringer Wald nähe Sonneberg aufbrechen, sind wir schon auf der Zielgeraden. Thüringen kennen wir recht gut durch Verwandtschaft, welche wir öfter besuchen. Der Sonnabend ist deshalb für den Familienbesuch verplant, sozusagen ein Tag Auszeit am Ende der Reise. Nun bleibt am Sonntag nach 3 Wochen noch die letzte Etappe von Thüringen über die Frankenwaldhochstrasse bis Hof und weiter über das Erzgebirge nach Dresden. Ein letzter Fotostop bei der Raumfahrtaustellung in Morgenröthe-Rautenkranz, in welcher Micha schon vor Jahren einen ganzen Tag verbracht hat. Glücklich kommen wir nach insgesamt 5.300km wieder heim, bei 21 Fahrtagen sind wir durchschnittlich je Tag 252km mit den Motorrädern gefahren.

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