Most Northern Point of Mainland Britain

Nach einer durchhusteten Nacht starten wir heute an der Kathedale von Dornoch in Richtung „most nothern Point of Mainland Britan“, der ist in Dunnet Head vermerkt. Dann in John o’Groats buchen wir die Fährtickets auf die Orkneys für morgen. Und erst danach machen wir uns auf die Suche nach der für die nächsten drei Tage gebuchten Unterkunft. Aber an der bei booking.com angegebenen Adresse war partout kein Hotel oder B&B oder ein Ferienhaus zu finden. Ein Anruf bei der angegeben Telefonnummer ergab eine Bandansage. Im Verkaufsbüro der Fährgesellschaft empfahl uns die nette Verkäuferin, im nahe gelegenen Hotelkomplex zu fragen. Und wirklich, als wir dann nach weiteren Irrläufern endlich auf die Hotelmanagerin trafen, stellte sich heraus, dass wir in vorderster Linie zur See mit Blick auf den Fährhafen ein Luxusappartement gebucht haben. Das muss wohl zum offerierten Preis vom Anbieter ein Versehen gewesen sein, aber uns solls recht sein. (Sonntag, 25.06.22, sonnig bei 17 bis 20Grad, sehr windig)

Blick aus dem Bett auf den Fährhafen in John o‘Groats
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Culloden Battlefield

Einen Tag später bin auch ich erkältet. Motorradfahren geht nur mit Ibu und am Abend bin ich ziemlich erledigt. Heute sind wir von Fort William die östliche Strecke am Loch Ness vorbei nach Dornoch gefahren. Auf dem Weg haben wir einen Abstecher zum Culloden Battlefield gemacht. Hier im Moor endete der Jacobitenaufstand 1746 gegen die Engländer mit einer Niederlage der Schotten. Eine alte Hütte mit Reetdach steht mitten im Feld. Das ist Leanach Cottage. Sie wurde vermutlich im frühen 18. Jahrhundert erbaut, was bedeutet, dass sie während der Schlacht schon hier gestanden haben könnte. Sie ist 2018 komplett renoviert worden und kann besichtigt werden. (Samstag, 25.06.22, erst 14Grad und Nieselregen, später 21Grad sonnig)

Leanach Cottage
Unser Bed&Breakfast in Dornoch
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Glen Etive und Muggelexpress

Micha hat sich erkältet und heute das Motorrad stehen lassen. So bin ich allein eine Runde ins Glen Etive gefahren. Das Glen Etive ist ein wunderschönes Seitental des Glen Coe mit einer Single Track Road von ca. 20km und berühmt durch die Szene in James Bond Skyfall. Bei schönstem Wetter um 25Grad war die Fahrt ein Erlebnis, die Natur atemberaubend.

Währenddessen konnte Micha mit etwas Flohpulver (Harry-Potter-Fans kennen das…) die Freizeit nutzen und durch den Kamin direkt in die Lok des Jacobite-Hogwarts-Express reisen. Ein inzwischen eher seltenes Erlebnis, sich eine befeuerte Dampflok -Baujahr 1945- kurz vor deren Abfahrt anschauen zu können.

(Freitag, 24.06.22, trocken und sonnig bei 25Grad)

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Rail strikes by the West Coast Railways

Schon bei Planung der Schottlandreise war klar: wenn wir in Fort William sind, wollen wir eine Fahrt mit dem Jacobite Steam Train nach Mallaig über das Glenfinnan-Viadukt machen. Micha als Fan der Harry-Potter-Geschichte hatte sich sofort dafür begeistert, als ich es vorschlug. Die Tickets dafür hatten wir rechtzeitig gebucht, natürlich First Class, auch die Übernachtung am Startort war klar. Durch Corona mussten wir zweimal alles umbuchen und neu aufeinander abstimmen. Nun stand der Termin fest, am 23.Juni sollen wir den Zug besteigen. Was sollte da nun noch schiefgehen? Haben wir uns gedacht und nicht mit den Realitäten des Lebens gerechnet. Ein Bahnstreik. Genau am Tag unserer Zugfahrt. Was für ein Pech. Und alle Karten zum Umtausch bis Ende August ausverkauft. Natürlich bekommen wir unser Geld wieder, aber Trost ist das nicht. Auf Grund dieser Misere fahren wir nun mit den Motorrädern zum Viadukt und machen Fotos ohne den Jacobite Steam Train. In Anschluss fahren wir eine Tour über die Halbinsel zur Burgruine Tioram Castle, welche auf einer kleinen Felseninsel liegt und bei Ebbe erreichbar ist. Nach einer Kaffeepause im Tioram Cafe queren wir Loch Eil mit der Fähre und sind gegen 16Uhr bei schönstem Sonnenschein in Fort William zurück. (Donnerstag, 23.06.22, trocken, vormittags bedeckt bei 17Grad, nachmittags eitel Sonnenschein bei 20Grad)

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Wassergeist und Wasserrad

Unsere heutige Etappe führt uns von Rosslin, südlich von Edinburgh, über Falkirk und Glencoe nach Fort William. Es ist wieder trocken, wenn auch nur 17 Grad. Zuerst fahren wir Autobahn, nur raus aus dem städtischen Trubel. Als wir uns Falkirk nähern, fällt uns der Wegweiser zu den Kelpies auf. Die wollen wir sehen, also biegen wir dahin ab. Danach fahren wir zum Falkirk Wheel und sitzen beim Kaffee und schauen dem Umsetzen der Schiffe auf dem Kanal zu. Dann endlich sind wir auf dem Weg durch den Loch Lomond & The Trossachs National Park nach Fort William. Unsere Übernachtung für die nächsten drei Tage ist The Brevins Guesthouse in Fort William. (Mittwoch, 22.06.22, trocken und bedeckt, 14 bis 17 Grad)

https://de.wikipedia.org/wiki/Kelpie_(Wassergeist)

https://de.wikipedia.org/wiki/Falkirk_Wheel

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Citywalk in Edinburgh

Für heute ist eine Stadtbesichtigung in Edinburgh geplant. Mit den Motorrädern fahren wir die 15km von Rosslyn ins Centrum von Edinburgh und parken auf der George-Street, direkt vor dem Hard-Rock-Cafe gibt es Motorradparkplätze. Von dort ist es nur ein Katzensprung zur Royal Mile. Dieser folgen wir vom Edinburgh Castle im Westen zum Holyrood-Palace im Osten. Zwischendurch schauen wir immer mal in die engen Gassen links und rechts der Royal Mile, die meiste Zeit aber nehmen wir uns für die St. Giles Cathedral und Greyfriars Kirkyard. (Dienstag, 22.06.22, trocken und bedeckt, 17 bis 20 Grad)

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Von Newcastle bis Rosslyn

Die Überfahrt mit der Fähre war problemlos. Wir haben gut gefrühstückt, bevor sie in Newcastle ankam und wir von Bord fuhren. Durch Newcastle fuhren wir Autobahn, dann gings über kleine Singleroads bis Peebles und weiter nach Eddleton zur Polish Map of Scotland. War das eine tolle Motorradstecke heute. Ich bin überwältigt. Die Übernachtung heute und morgen haben wir in Rosslyn im Chapel Cross Guesthouse. Und weil es gleich im Ort ist, sind wir am Abend noch zur Rosslyn Chapel gegangen, um ein paar Fotos zu machen. (Montag, 20.06.22, trocken und sonnig, 16 bis 20 Grad)

Virtual Tour

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Zur Fähre nach Ijmuden

Sonntags ist wenig los auf den Strassen, deshalb fahren wir ganz relaxt die 220km zur Fähre. Die Strecke hatte uns Fokje schon vorige Woche geplant, so dass wir uns hier auf Insiderwissen verlassen konnten. Über den Damm ging es wegen Baustellen etwas langsamer und auch die neuen Schleusenstrecken vor Ijmuden waren noch geschlossen, trotzdem waren wir pünktlich um 15:20Uhr am Checkin und konnten praktisch sofort durchfahren. 15:45Uhr waren wir schon auf dem Schiff und konnten die Kabine beziehen, dann Duschen und kurze Zeit später startete unsere Fähre schon in Richtung Newcastle in Nordengland, wo sie Montag früh um 8:15Uhr ankommen wird. Nach einem wirklich reichhaltigen Abendbufett machen wir es uns in unserer 2-Bett-Aussenkabine gemütlich und lassen die Vibrationen der Schiffsmotoren einschläfernd auf uns wirken. ( Sonntag, 19.06.22, trocken und bedeckt, nachmittags sonnig, 16 bis 19 Grad)

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Transferetappe in die Niederlande

Am Samstagmorgen sind wir von der Pension ins Cafe Zuckerblume gegenüber zum Frühstück gegangen und nachdem wir dann die Motorräder wieder bepackt hatten, war es schon gewaltig warm. Die Temperatur wird im Laufe des Tages bis 31Grad Maximum erreichen, aber heute fahren wir fast die gesamte Strecke von 370km auf größeren Fernverkehrsstraßen und Autobahnen, so dass es ein bischen luftig wird. Wir fahren stetig in Richtung Nordwest, machen Rast in Nienburg an der Weser und dann später in Papenburg an der Meyer-Werft. Pünklich 18Uhr rollen wir bei meiner Freundin Fokje und ihrem Mann Evert in der Nähe von Groningen in die Garage und stellen die Motoren ab. Heute Abend geniessen wir die Gastfreundschaft der Beiden und plaudern über das gemeinsame Hobby Motorradfahren. ( Sonnabend, 18.06.22, trocken und sonnig, 26 bis 31 Grad)

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Schottland – wir kommen!

Endlich ist es soweit. Unsere Tour durch Schottland, bereits für 2020 geplant, kann beginnen. Die Taschen sind gepackt, die Motorräder startklar, die Routen eingelesen. Und das Wetter spielt mit. Wir fahren mit Zelt, Isomatte, Schlafsäcken und hoffen in den nächsten drei Wochen auf schönstes Wetter zum campen. Wir wollen die 1000km bis Amsterdam zur Fähre nach Newcastle in drei Tagen schaffen. Also arbeiten wir am heutigen Freitag nur bis Mittag und starten dann in Richtung Harz. Nach zwei Stunden auf Landstrassen machen wir Pause im Cafe im Pfarrhaus am Störmthaler See. Schon häufig bin ich dran vorbeigefahren, nun hat es geklappt. Danach folgen 100km Autobahnetappe, bis wir bei Roßla dann in den Harz eintauchen. Meine Lieblingsstrecke im Harz (Allrode-Treseburg-Blankenburg) ist gesetzt, wobei wir in Treseburg auch gleich im Restaurant eingekehrt sind. Nach einer weiteren Stunde kommen wir um 19Uhr in Hornburg an. Eine Stadt wie im Mittelalter, der gesamte Stadtkern besteht aus Fachwerkhäusern. Wir machen noch einen Stadtrundgang und sind wirklich begeistert. Natürlich ist auch unsere Pension für die Nacht in einem solchen Haus am Markt gelegen. ( Freitag, 17.06.22, trocken und sonnig, 26 bis 30 Grad)

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