Wieder Daheim

Als wir aus der Fränkischen Schweiz in den Thüringer Wald nähe Sonneberg aufbrechen, sind wir schon auf der Zielgeraden. Thüringen kennen wir recht gut durch Verwandtschaft, welche wir öfter besuchen. Der Sonnabend ist deshalb für den Familienbesuch verplant, sozusagen ein Tag Auszeit am Ende der Reise. Nun bleibt am Sonntag nach 3 Wochen noch die letzte Etappe von Thüringen über die Frankenwaldhochstrasse bis Hof und weiter über das Erzgebirge nach Dresden. Ein letzter Fotostop bei der Raumfahrtaustellung in Morgenröthe-Rautenkranz, in welcher Micha schon vor Jahren einen ganzen Tag verbracht hat. Glücklich kommen wir nach insgesamt 5.300km wieder heim, bei 21 Fahrtagen sind wir durchschnittlich je Tag 252km mit den Motorrädern gefahren.

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Erholungstag in der Fränkischen Schweiz

Wie erwartet regnet es heute vormittag Bindfäden. Wir frühstücken spät und nehmen dann erstmal den Zimmertausch in Angriff. Das Zimmer, welches wir gestern bekommen haben, hat Fenster auf die öffentliche Terasse des Hotels. Schon am Abend und auch am Morgen sitzen dort selbst bei Regen die Raucher und die Rauchschwaden ziehen bei uns ins Zimmer. Kategorie: Geht gar nicht. Aber heute ist die Hotelchefin wieder da und umgehend bekommen wir ein neues Zimmer mit Balkon im 3.Stock. Viel besser. Hier können wir den Vormittag gut bei Internetrecherche verbringen, bis es um 13 Uhr aufklart. Wir können los, die Tropfsteinhöhle und den Skywalk anschauen. Die Teufelshöhle Pottenstein (www.teufelshoehle.de) ist die meistbesuchte Höhle Deutschlands und wir melden uns zur Führung an. Nun haben wir noch 1,5h Zeit bis dahin, also schnell auf die Motorräder und zum Skywalk gefahren. Dieser ist Teil eines Erlebnisparks mit Sommerrodelbahn und Hexenbesenachterbahn mit knapp 60° Schräglage. Micha wollte unbedingt mitfahren, aber wegen des Wetters waren die Fahrgeschäfte geschlossen. Also nur Skywalk. Danach sind wir zur Höhle zurück und mit der Führung durch. Der Rückweg zum Hotel war dann nach 30km schnell vollbracht.

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Transfer vom Schwarzwald in die Fränkische Schweiz

Nachts hat es geregnet und die Temperaturen vom Vortag sind wieder auf 20Grad gefallen. Für den heutigen Tag steht nichts auf unserem Plan, was wir und auf der Strecke unbedingt anschauen wollen. Also fahren wir so vor uns hin und geniessen die Landschaft. Beim ersten Stop inspiziert Micha die Bremsbeläge meiner BMW. Das sieht gar nicht gut aus. Bis auf eine millimeterdünne Belagstärke sind sie aufgebraucht. Micha sucht online eine BMW-Werkstatt in der Nähe unseres heutigen Hotels und wir können sie dort tauschen lassen. Nach 15 min. und 80€ später ist das Problem gelöst. Mit diesem Umweg über Bamberg sind wir heute ca. 330km gefahren und kommen kurz nach 17Uhr am Hotel in Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz an. Auf dem Weg hierher haben wir den Skywalk Pottenstein in der Nähe entdeckt. Vielleicht können wir morgen dort vorbeischauen.

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Die Altstadt von Passau …

… ist heute unser Tagesziel. Gestern saßen wir noch lange mit einem Glas Wein auf dem Balkon und haben die heutige Tour geplant. Der Tag verspricht, warm zu werden und wir können mit leeren Koffern fahren, in die wir während der Stadtbesichtigung unsere Motorradklamotten einschliessen. Ungefähr 2 Stunden fahren wir von unserem Standort Zwiesel an der Grenze des Nationalparks in südöstliche Richtung, ehe wir südlich nach Passau runter zur Donau einschwenken. Direkt in der Altstadt bekommen wir Motorradparkplätze und starten von dort unseren Altstadtrundgang. Wir relaxen an der Donau und geniessen einen Affogato al caffè im Domcafe. Bei 30 Grad fällt der Gedanke an weitere Unternehmungen schwer. Der Weg ins Hotel zurück folgt wieder kleinen Strassen, immer noch zeigt das Bordthermometer 31 Grad. Um 17Uhr kommt endlich das Hotel und damit eine erfrischende Dusche in Sicht. Beim Hotel angekommen, erobern wir den vorletzten freien Parkplatz vor weiteren ankommenden Motorradfahrern.

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Jetzt ab in den Bayrischen Wald

Nachdem sich am gestrigen Abend noch Regen und Gewitter gezeigt hatten, war heute wieder alles gut. Bei 19Grad starten wir und fahren ertstmal eine ganze Weile an der Altmühl Richtung Osten. Öfter überqueren wir den Fluß, nur um wenig später wieder auf die andere Seite zurück zu kommen. Erwähnte ich schon meine Begeisterung für das BMW-Navi? Solche kleinen Strassen wie heute sind wir selten gefahren. Ab und zu eine kleine Pause im Wald unterbricht den Flow zwischen Äckern, Wäldern, Dörfern. Irgendwann sehen wir ein Schild „Gläserne Scheune“. Das macht uns neugierig und schnell ändern wir unsere Route. Was wir dann sehen, überrascht uns sehr. Was für ein Kleinod der Künstler da geschaffen hat! Schaut hier: https://glaeserne-scheune.de/G_Sch/ und staunt. Eigentlich hatten wir nur den Gläsernen Wald https://www.dieglasstrasse.de/attraktionen/gläserner-wald/ in unsere Tour integriert, aber beides zusammen war richtig spannend.

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Stippvisite an der Altmühl

Von Kißlegg geht unsere Deutschlandtour ins Altmühltal, die heutige Übernachtung haben wir bei Eichstätt ausgesucht, das Hotel Hirschenwirt liegt 50m vom Wasser entfernt. Auf der Strecke hierher gab es wenig Verkehr, vielleicht wegen des Sonntags. Nach dem Einchecken sind wir mit den Motorrädern noch in die historische Altstadt von Eichstädt gefahren und haben einen Stadtspaziergang gemacht. Am Abend geniessen wir die Gastronomie unseres Hotels und sehen dem nächtlichen Gewitter und Starkregen mit Ruhe entgegen, denn unsere Motorräder stehen in der Garage.

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Immer noch im Allgäu

Heute bleiben wir den zweiten Tag im Allgäu. Unsere Unterkunft namens Hotel Gasthof Ochsen trägt einen allgegenwärtigen Namen in der Gegend. Zum Frühstück werden wir mit Einweghandschuhen für den Kampf am Bufett ausgerüstet. Latte macciato und Obstsalat mit Naturjoghurt gehören standardmäßig zum Frühstück. Etwas früher als gestern starten wir unsere Rundtour, von Kißlegg in südöstlicher Richtung nach Oberstdorf bis ins Kleinwalsertal und von dort zum Riedbergpass nach Österreich. Der Riedbergpass hat uns total überrascht, super schöne gleichmässige Kurven mit ziemlich neuem Strassenbelag, toll zu fahren. Trotz Wochenendverkehr auf den Strassen sind wir schnell durchgekommen, wie immer auf kleinen und kleinsten Strassen und Wirtschaftswegen mit BMW-Navi.

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Freitagstagestour zum Faschinajoch und Furkapass

Irgendwie findet das BMW-eigene Navi der 750er immer die kleinen Singleroads zum Ziel, so ist aus unserer heutigen Tagestour eine Runde vom 300km geworden. Lang, aber sehr schön bei traumhaftem Wetter, Sonnenschein bei 21Grad. Zwischendurch haben wir auf dem Furkapass bei Kaffee und Kuchen mit zwei Kerlen geschwatzt, die mit Schwalbe und Vespa aus den 1970ern unterwegs waren. Um 18Uhr sind wir auf dem Rückweg noch schnell was zum Abendessen kaufen gewesen und als wir dann um 19Uhr auf dem Balkon unsere Brote, Salat und Obst bei Wein und Bier verspeisten, rollten 15 Bikerinnen aus dem Raum Tübingen vors Hotel. Da wird es sicher laut im Biergarten vor unserem Balkon heute Abend. Aber erstmal geht es nochmal in die Sauna.

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Unwetter im Schwarzwald

Vorgestern Nacht tobte ein fürchterliches Unwetter im Süden Deutschlands und wir im Schwarzwald mittendrin. Inzwischen sind wir vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb ins Allgäu gefahren und haben unterwegs viel Holzbruch und Waldschäden gesehen. Heute war es wenigstens größtenteils trocken unterwegs. Inzwischen sind wir aus der Weingegend in der Bierbrauerei-Gegend angekommen. Wir sind im Wellnesshotel Kißlegg und Heike schwitzt in der Sauna.

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Tagestour im Schwarzwald-Süd

Für den heutigen Dienstag haben wir eine Runde von 150km geplant, 9:30 starten wir und wollen um 13Uhr zurück sein, um den restlichen halben Tag zu relaxen und auszuruhen. Am Anfang unserer Runde kommen wir an den Triberger Wasserfällen vorbei, allerdings werden da 8€p.P. Eintritt fällig, das halten wir für Geldschneiderei. Wir fahren weiter, über Furtwangen, St.Märgen, den Kandelberg. 20km vorm Ziel geht die Welt unter, eine Minute, nachdem wir unsere Regenklamotten angezogen haben, bricht das Unwetter los. Triefend nass schaffen wir es vor der zweiten schwarzen Front in unser Hotel. Den Rest des Nachmittags chillen wir und schauen Fußball, die Deutschen verlieren 2:0 gegen die Engländer.

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